1000. koronare Bypassoperation ohne Herz-Lungen-Maschine

 

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1000. koronare Bypassoperation ohne Herz-Lungen-Maschine

1000. koronare Bypassoperation ohne Herz-Lungen-Maschine

Priv.-Doz. Dr. med. Friedrich-Christian Riess bei einer Bypassoperation am schlagenden Herzen (openPR) - Albertinen-Herzzentrum Hamburg gehört bei der minimal-invasiven Koronarchirurgie zu den führenden Zentren Deutschlands Hamburg, 14.02.2007. Im Albertinen-Herzzentrum Hamburg wurde in der letzten Woche die tausendste minimal-invasive Koronaroperation am schlagenden Herzen und ohne den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Seit der Einführung der Bypasschirurgie werden Venen als Überbrückungsgefäße bei Verschlüssen in Koronararterien verwendet. Ein Nachteil von Venen besteht in ihrer hohen Wiederverschlussrate. So sind die Hälfte der Venen-Bypässe nach etwa 10 Jahren wieder eingeengt oder gar verschlossen. Die Folge ist nicht selten die Notwendigkeit einer weiteren Bypassoperation. Arterien hingegen weisen gegenüber den sonst verwendeten Venen aus dem Bein eine überragende Haltbarkeit auf. Das Albertinen-Herzzentrum hat sich bereits früh intensiv mit der Verwendung körpereigener Arterien zur Herstellung notwendiger Bypässe beschäftigt. Heute gehört es zu den führenden Zentren in Deutschland, die konsequent wann immer möglich auf die Verwendung von Venen in der Bypasschirurgie verzichten. So wird in 98% aller Bypassoperationen die linke innere Brustwandarterie – der sogenannte Mammaria-Bypass – verwendet. "In internationalen Langzeitstudien konnte nachgewiesen werden, dass Patienten, die mit einem oder zwei Mammaria-Bypässen behandelt wurden, eindeutig länger leben als anders behandelte Patienten", so Friedrich-Christian Rieß, Chefarzt der Herzchirurgie und Chairman des Albertinen Herzzentrums. Deswegen wurden im letzten Jahr im Albertinen-Herzzentrum etwa 90% aller Bypass-Patienten ausschließlich mit arteriellen Bypässen – d.h. ohne Venenentnahme aus dem Bein, sondern nur mittels Mammaria-Bypässen –versorgt. Dies nennt man ’komplett arterielle Revaskularisation’. Die Langzeitergebnisse sprechen für sich: "In aller Regel ist nach einer komplett arteriellen Bypassversorgung ein weitere Bypassoperation nicht mehr nötig", so Rieß. In 30% der Fälle konnte bei diesen Operationen die schonendere – ’minimal invasive’ – Off-pump-Operationstechnik ohne Verwendung der Herz-Lungen-Maschine angewendet werden. Dies ist besonders für Patienten mit Begleiterkrankungen oder in höherem Lebensalter von entscheidendem Vorteil. Das Durchschnittsalter der operierten Patienten im Albertinen-Herzzentrum hat sich als Ausdruck dessen in den letzten Jahren von 62 Jahren auf nunmehr 70 Jahre erhöht. Der Anteil der über 80-jährigen beträgt momentan etwa 15%. Auch hierin hat sich die Abteilung für Herzchirurgie am Albertinen-Krankenhaus bundesweit an die Spitze gestellt. Im Rahmen der jährlichen Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie 2007, wird Priv. Doz. Dr. med. Friedrich-Christian Rieß, Chefarzt Herzchirurgie und Chairman des Albertinen-Herzzentrums Hamburg die Ergebnisse der minimal-invasiven Koronarchirurgie mit ausschließlich arteriellen Bypasses vorstellen. Im Albertinen-Krankenhaus wurden seit Eröffnung der Abteilung für Herzchirurgie im Juli 1991 mehr als 17.700 Patienten am Herzen operiert. Bei etwa 13.000 der Patienten war es notwendig geworden, einen oder mehrere Bypässe an den Herzkranzgefäßen anzulegen. In etwa 18% dieser Patienten musste zusätzlich auch eine Herzklappe ersetzt oder repariert werden. Albertinen Diakoniewerk Peter Claußen - Assistent des Vorstandsvorsitzenden - Leiter Öffentlichkeitsarbeit Süntelstraße 11a - 22457 Hamburg Tel.: ( 0 40) 55 88 - 24 08, Fax: -24 47 e-mail: peter.claussen@albertinen.de Das Albertinen-Diakoniewerk betreibt in der Albertinen-Gruppe 975 stationäre Krankenhaus-Betten und 64 teilstationäre tagesklinische Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen, 177 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 359 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung. In den Einrichtungen der Gruppe - Albertinen-Krankenhaus, Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Evangelisches Amalie Sieveking-Krankenhaus (mit Richard-Remé-Haus), Residenz Wohnpark am Wiesenkamp - werden jährlich etwa 32.500 Patienten stationär und weitere 37.000 Patienten ambulant behandelt (exklusive Pflegebereich GfD). Zur Gruppe gehören darüber hinaus ein Blutspendedienst, eine zentrale Ausbildungsstätte für die generalisierte Pflegeausbildung (Albertinen-Schule) mit 104 SchülerInnen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Weiter- und Fortbildung, 214 Plätze in Kindertagesstätten sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Die Albertinen-Gruppe erwirtschaftet mit rund 2.400 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund 140 Mio. EUR. Damit ist die Albertinen-Gruppe - nach dem Landesbetrieb Krankenhäuser und dem Universitätsklinikum Eppendorf - Hamburgs drittgrößter Krankenhausträger und zählt zu den Top-30-Arbeitgebern. Albertinen-Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg, 528 Betten, 20 Behandlungsplätze Tagesklinik Psychiatrie, rund 19.000 stationäre Patienten jährlich. Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Hamburg, 140 Betten in der medizinisch-geriatrischen Klinik sowie weitere Angebote am Standort Hamburg-Schnelsen (24 teilstationäre Betten), rund 2.000 stationäre Patienten jährlich Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus gGmbH mit Richard Remé-Haus,, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und medizinisch-geriatrische Klinik, 307 Betten und 20 teilstationäre Betten, rund 12.000 stationäre Patienten jährlich Feierabendhaus, Alten- und Pflegeheim mit 43 Plätzen Residenz am Wiesenkamp, 209 exklusive Seniorenwohnungen mit 74 Pflegeplätzen Albertinen-Schule - Generalisierte Pflegeausbildung (derzeit 104 SchülerInnen) Albertinen-Akademie, rund 5.000 Kursteilnehmer

12.10.17 10:44





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